Zurückschneiden von Anpflanzungen an öffentlichen Straßen und Wegen
Stadtverwaltung Münsingen: Amtliche Bekanntmachung Immer wieder wird festgestellt, dass Hecken und Sträucher in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen und Fußgänger behindern, sowie Verkehrs- und Straßennamenschilder verdecken. Nach § 28 Straßengesetz für Baden-Württemberg muss über Gehwegen ein Lichtraumprofil von mindestens 2,50 Meter, über Fahrbahnen von mindestens 4,50 Meter frei bleiben. Die Äste und Zweige dürfen seitlich nicht in den Verkehrsraum hineinragen. Die Bepflanzungen auf Eckgrundstücken müssen dem Fahrzeugverkehr ausreichend Sicht auf die kreuzenden oder einmündenden Straßen und Wege gewährleisten. Der Bewuchs ist entlang der Geh- und Radwege bis zur Geh- und Radweghinterkante zurückzuschneiden. Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass jeder Gartenbesitzer verpflichtet ist, seine Hecken und Sträucher so zurückzuschneiden, dass vorbeigehende Personen nicht gestört bzw. beeinträchtigt werde, Verkehrszeichen sichtbar bleiben und der Fahrzeugverkehr nicht behindert wird. Das Zurückschneiden der Hecken und Bäume ist jährlich nach Bedarf unaufgefordert durchzuführen. Die Freiräume müssen auch bei Belastung der Äste durch Regen oder Schnee eingehalten werden. Bitte prüfen Sie die Hecken und Sträucher auf Ihrem Grundstück und schneiden diese so zurück, dass sie für Andere nicht zum Ärgernis werden. Auf die Bestimmungen des Naturschutzgesetzes wird verwiesen. Um Beachtung wird gebeten. - Aktuelles
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Öffnung des Hallenbades Münsingen und Schließung des Freibades Münsingen
Stadtverwaltung Münsingen: Amtliche Bekanntmachung Das Freibad Münsingen ist noch bis einschließlich Sonntag, 19. September 2021 geöffnet. Wie in den Vorjahren auch, ist der Eintritt am letzten Öffnungstag kosten-frei. In diesem Jahr, wird das „Ausbaden“ durch das Kindertheater Rote Nase mit kurzweiligen Clowngeschichten unterstützt. In der Zeit zwischen 11 Uhr und 13 Uhr wird der Clown im Freibad sein und für jede Menge Spaß sorgen. Das Hallenbad ist für den öffentlichen Badebetrieb ab Mittwoch, 22.09.2021 geöffnet. Leider ist auch für das Hallenbad coronabedingt kein regulärer Badebetrieb möglich. Mit Einschränkungen und Auflagen kann jedoch ein reduzierter Badebetrieb für die Hallenbadsaison 2021/2022 ermöglicht werden. Bitte beachten Sie, dass während des Schul- und Vereinssports kein öffentliches Baden stattfinden kann. Das öffentliche Baden im Hallenbad Münsingen ist ab Mittwoch, 22. September 2021 Montag (Frühschwimmen): 06:00 – 07:30 Uhr Montag: 17:00 – 21:00 Uhr Mittwoch: 17:00 – 21:00 Uhr Donnerstag (Frühschwimmen): 06:00 – 07:30 Uhr Freitag: 17:00 – 21:00 Uhr Samstag: 08:00 – 13:30 Uhr Sonntag: 08:00 – 13:30 Uhr Bitte beachten Sie, dass keine reduzierten Eintrittspreise gelten sondern sich der Eintritt nach den regulären Preisen richtet. Auf unserer städtischen Homepage www.muensingen.de finden Sie detaillierte Informationen zum Hygiene- und Ablaufplan für das Hallenbad Münsingen sowie die aktuell gültige Corona-Verordnung Sport, nach welcher sich die Nutzung richtet. Auch sind hier die aktuell gültigen Eintrittspreise ersichtlich. Bitte beachten Sie, dass Nicht-immunisierten Personen der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Testnachweises gestattet ist. Als getestete Person gilt eine asymptomatische Person, die 1. das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder noch nicht eingeschult ist oder 2. Schülerin oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule ist, wobei die Glaubhaftmachung in der Regel durch ein entsprechendes Ausweisdokument zu erfolgen hat. Sollte sich während der Hallenbadsaison 2021/2022 die Corona-Verordnung ändern, so werden ggfs. Anpassungen notwendig. Um Beachtung wird gebeten. - Aktuelles
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Zentrales Anmeldeverfahren und Onlineanmeldung für die städtischen Kindertageseinrichtungen
Stadtverwaltung Münsingen: Eltern, welche auf der Suche nach einem Platz in einer städtischen Kindertageseinrichtung in Münsingen sind, können Ihre Kinder ab 01.01.2020 online anmelden. Die Stadt Münsingen hat hierzu auf der Homepage unter Bildung das zentrale Onlineanmeldeverfahren eingerichtet. Mit der Einführung des Online-Anmeldeportals entfallen die persönlichen Anmeldungen in den Kindertageseinrichtungen und schaffen somit Erleichterung sowohl für Eltern als auch für die Kindertageseinrichtungen. Weiter soll die zentrale Anmeldung das Verfahren für alle Beteiligten effizienter, übersichtlicher und transparenter machen und die Platzvergabe sowie die Platzverwaltung optimieren. Weiterhin haben Eltern jedoch die Möglichkeit, sich auf der Homepage über die Einrichtung, das Konzept sowie über die Rahmenbedingungen zu erkundigen. Eine Vorauswahl kann im Vorfeld bequem von zu Hause erfolgen. Trotz der Vereinfachung durch die zentrale Onlineanmeldung ersetzt dies natürlich nicht den persönlichen Kontakt mit der Kindertageseinrichtung. Das Aufnahmegespräch wird weiterhin in der jeweiligen Kindertageseinrichtung durchgeführt, wo sich dann die Eltern zusammen mit den Kindern und die pädagogischen Fachkräfte kennenlernen und erfahren wie die Eingewöhnung funktioniert und persönliche wichtige Fragen zum Alltag in der Einrichtung geklärt werden können. Auf der Homepage sind alle in der Stadt Münsingen vorhandene Kindertageseinrichtungen zu finden. Jedoch ist zu beachten, dass nicht für alle Einrichtungen derzeit eine Onlineanmeldung möglich ist. Dies ist auch aus der tabellarischen Übersicht erkennbar. Es ist weiter geplant, dass nach einer ersten Startphase mit den städtischen Kindertageseinrichtungen auch die zentrale Onlineanmeldung für die kirchlichen Träger freigeschalten wird. Bitte beachten Sie, dass die zentrale Onlineanmeldung keine Geltendmachung des Rechtsanspruchs auf die Förderung in Kindertageseinrichtungen der Stadt Münsingen darstellt. Für Rückfragen zum zentralen Onlineanmeldeverfahren steht Ihnen bei der Stadtverwaltung Münsingen Frau Steidle (Montag bis Freitagvormittag) unter Tel. 07381/182-162 oder per Email unter sabine.steidle@muensingen.de zur Verfügung. - Einrichtungen & Infrastruktur
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WiFi4EU | Kostenfreies WLAN in der Münsinger Innenstadt
Stadtverwaltung Münsingen: Unterwegs E-Mails checken, die nächste Busverbindung raussuchen oder einfach ein paar Fotos hochladen – eine gute Internetanbindung, egal ob zuhause oder unterwegs, ist heutzutage unverzichtbar. Öffentliches WLAN ermöglicht Bürgern und Touristen einen einfachen und kostenlosen Internetzugang - ab sofort ist ein freies WLAN-Netz in der Münsinger Innenstadt verfügbar. Das Projekt WiFi4EU wurde mit EU-Mitteln gefördert und konnte jetzt durch Bürgermeister Mike Münzing in Betrieb genommen werden. Insgesamt wurden zehn Hotspots eingerichtet und mit den erforderlichen technischen Komponenten ausgestattet. Damit sind künftig im Bereich Hauptstraße, Uracher Straße, Marktplatz, Beim unteren Tor und auf dem Rathausplatz mit dem kostenfreien WLAN ausgestattet. Zusätzlich wurde ein Hotspot am Bahnhof sowie zwei Hotsports im Freibad eingerichtet um auch dort im kostenfreien WLAN surfen zu können. Und so einfach geht’s: WLAN im Endgerät aktivieren und in das Netzwerk WIFI4EU einwählen. Die Nutzungsbedingungen akzeptieren und schon kann es losgehen. Den Auftrag zur Installation im Sinne der Förderbestimmungen hatte nach Abschluss des Vergabeverfahrens die SMIGHT EnBW Energie Baden-Württemberg AG erhalten. Gefördert wurde der Einbau durch die EU-Initiative WIFI4EU. Mit deren Hilfe sollen BürgerInnen und BesucherInnen in der gesamten EU über kostenlose WLAN-Hotspots in öffentlichen Räumen einen hochwertigen Internetzugang erhalten. - Aktuelles
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Münsingen unterstützt die Luca-App
Stadtverwaltung Münsingen: Im Landkreis Reutlingen ist die luca-App bereits gestartet - sie bietet unter anderem eine schnelle und lückenlose Kontaktrückverfolgung im Austausch mit dem Kreisgesundheitsamt Reutlingen direkte Benachrichtigung bei Risikobewertung durch Kreisgesundheitsamt automatisch erstellte und persönliche Kontakt- und Besuchshistorie Auch die Stadt Münsingen unterstützt den Einsatz der Luca-App! Sie können die App über folgende Wege nutzten: Download im Apple App Store Download im Google Play Store Nutzung als Web-App Auch ohne Smartphone kann Luca mit Hilfe eines Luca-Schlüsselanhängers genutzt werden. Weitere Informationen zur Funktionsweise der App sowie eine genaue Anleitung zur Nutzung finden Sie auf der Homepage der Luca-App. Luca-App: Luca Schlüsselanhänger in Münsingen erhältlich Bereits an vielen Stellen und Einrichtungen wie zum Beispiel das Münsinger Freibad ist die Luca-App bereits im Einsatz. Auch das Gesundheitsamt Reutlingen arbeitet mit der Luca-App. Die App bietet unter anderem eine schnelle und lückenlose Kontaktrückverfolgung im Austausch mit dem Kreisgesundheitsamt Reutlingen, eine direkte Benachrichtigung bei Risikobewertung durch Kreisgesundheitsamt sowie eine automatisch erstellte und persönliche Kontakt- und Besuchshistorie. Dort wo sie eingesetzt wird, kann die App das Ausfüllen eines Kontaktformulars in der Gastronomie ersetzten. Für alle die kein Smartphone besitzen, bietet der Schlüsselanhänger eine gute Möglichkeit ebenfalls die Vorteile der App zu nutzen. Da der Schlüsselanhänger über die Webseite des App-Anbieters noch nicht für den Endkunden zur Bestellung angeboten wird, hat die Stadt Münsingen die Initiative ergriffen und bietet den Schlüsselanhänger nun zum Kauf an. In der Tourismusinformation, im Freibad und in der Stadtbücherei kann der Schlüsselanhänger mit dem QR-Code für 2,00 Euro gekauft werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser städtischen Einrichtungen sind Ihnen gerne bei der nötigen Registrierung der Schlüsselanhänger behilflich. Die jeweiligen Öffnungszeiten der städtischen Einrichtungen finden Sie auf der Homepage der Stadt Münsingen unter www.muensingen.de. Der auf dem Schlüsselanhänger aufgedruckte QR-Code wird beim Besuch einer Einrichtung, eines Gastronomiebetriebs oder eines Geschäfts abgescannt und somit ist der Gast oder Kunde eingecheckt. Beim Verlassen wird ebenfalls über den QR-Code wieder ausgecheckt. Die Daten können ausschließlich durch das Gesundheitsamt ausgelesen werden. Nähere Informationen zum genauen Ablauf und zum Datenschutz finden Sie auf der Homepage der Luca-App unter www.luca-app.de. - Aktuelles
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1. Inklusionspreis im Landkreis Reutlingen "PLATZ FÜR ALLE - Inklusion vor Ort"
Stadtverwaltung Münsingen: Unter dem Motto "PLATZ FÜR ALLE - Inklusion vor Ort" verleiht der Landkreis Reutlingen im Jahr 2021 erstmalig den Inklusionspreis für besonders innovative und inklusive Projekte, die die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung im Alltag nachhaltig und konkret verbessern. Bewerben Sie sich jetzt oder schlagen Sie jemand vor. Der Inklusionspreis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert, das Preisgeld wird von der Kreissparkasse Reutlingen gestiftet. Initiiert durch die Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen, sollen damit besonders innovative und inklusive  Projekte, die die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung im Alltag nachhaltig und konkret verbessern, ausgezeichnet werden. Mit der Inklusionskonferenz konnten zahlreiche Impulse gesetzt werden für eine vielfältige und bunte Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt und diskriminierungsfrei miteinander leben können. Viele Akteure tragen dazu bei, häufig ohne großes Aufsehen. Für diese guten Ideen und Praxisbeispiele, vorbildlichen Maßnahmen und kreativen Projekte, die  beispielhaft zeigen, wie inklusiv der Landkreis und seine Einwohner sind, sind die Initiator*innen dankbar und wollen sie mit der Verleihung des Inklusionspreises würdigen. Gleichzeitig sollen einmal mehr die Ziele der UN-​Behindertenrechtskonvention in den Fokus gerückt werden. Innovative Maßnahmen, die nachhaltig zur Förderung von inklusiven Lebensräumen beitragen, sollen den Weg in die Öffentlichkeit finden. Mit der vergabe des Inklusionspreises will der Landkreis Reutlingen neue Wege für ein respektvolles Miteinander aufzeigen, den gesellschaftlichen Diskurs fördern und das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung schärfen. Die Frist für die Einreichung der Bewerbungen ist vom 15. Juli 2021 - 30. September 2021 Die Schirmherrschaft für den Inklusionspreis 2021 im Landkreis Reutlingen liegt bei Herrn Manfred Lucha MdL, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration. Weitere Informationen zum Inklusionspreis, sowie die Bewerbungsbögen finden Sie auf der Homepage des Landkreis Reutlingen - Aktuelles
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Projekt LandMobil
Stadtverwaltung Münsingen: Bikesharing in Münsingen und Engstingen gestartet Gemeinsam mit der Firma TIER stehen insgesamt 100 E-Bikes zur Verfügung. Diese wurden in einem gemeinsamen Termin mit Landrat Dr. Ulrich Fiedler der Bevölkerung vorgestellt. Die Nutzung der E-Bikes erfolgt dabei komfortabel per kostenloser App, die für Android und IOS verfügbar ist. Nach einmaliger Registrierung des Nutzers werden verfügbare Fahrzeuge in der App angezeigt und können dort entsperrt werden. Die E-Bikes können innerhalb des festgelegten Geschäftsgebietes flexibel und ohne Ausleihstationen jederzeit entliehen und abgestellt werden. Zu beachten sind dabei Parkverbotszonen, in denen kein Abstellen möglich ist, sowie Parkzonen, in denen ein Abstellen besonders begrüßt und mit Freiminuten für die nächste Fahrt belohnt wird. Neben Fahrten in den Gemeinden und Ortsteilen sind auch Fahrten zwischen Münsingen und Engstingen möglich. Im Gegensatz zu stationsbasierten Ausleihsystemen wird dieses flexible Ausleihen und Abstellen innerhalb eines fest definierten Gebietes als so genanntes „free-floating-System“ bezeichnet. Das gesamte Geschäftsgebiet ist immer tagesaktuell in der App einsehbar. Auch Fahrten in die Stadt Reutlingen sind möglich, wo TIER Mobility aktuell bereits ein Sharing-System mit E-Scootern betreibt. Für das Entsperren fällt eine Gebühr von 1,00 EUR pro Fahrt an, der Minutenpreis beläuft sich auf 0,19 EUR. Für längere oder häufigere Fahrten gibt es spezielle Angebote, die so genannten TIER Pässe. Hier kann zwischen Tages- und Monatstickets oder unterschiedlichen Minutenpaketen gewählt werden. Alle Preise sind jederzeit in der App einsehbar. Zum Start stehen folgende Pässe zur Auswahl: Tagespass (unbegrenztes Freischalten + 200 Minuten) zum Preis von 9,99 EUR, Monatspass zum unbegrenzten Freischalten (ohne Freiminuten) für 4,99 EUR oder ein Monatspass zum unbegrenzten Freischalten inklusive 300 Minuten für 29,99 EUR. Weitere, auf den ländlichen Raum zugeschnittene Pässe werden zeitnah angeboten. Gleichzeitig startet am 09. September die Mobilitätsplattform www.landstadtmobil.de, auf der Routenvorschläge ausgegeben werden, welche die E-Bikes mit dem ÖPNV und Mitfahrangeboten verknüpfen. Auf diese Weise kann die eigene Fahrt einfach, intermodal, bequem und umweltschonend geplant und abgerufen werden. Die Mobilitätsplattform ist unter dem Link www.landstadtmobil.de abrufbar und startet zunächst in einer Anfangs-Version, die kontinuierlich erweitert und mit zusätzlichen Informationen ausgestattet wird. Die Nutzer können Feedback zu den Inhalten und der Bedienbarkeit der Plattform hinterlassen und so am Entwicklungsprozess direkt mitwirken. Wer eine Fahrgemeinschaft anbieten möchte oder sucht, kann diese Plattform ebenfalls nutzen: Einfach die Route eingeben und bei Treffern direkt Kontakt aufnehmen. Das Förderprogramm LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen Das Programm wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgeschrieben und wird durch dessen Mittel finanziert. Die Ziele des Förderprogramms bestehen darin, neue Ideen zur Sicherung der Mobilität im ländlichen Raum zu erproben (Projekte mit Modellcharakter) und damit einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen und gesellschaftlicher Teilhabe im ländlichen Raum zu leisten. Insgesamt werden deutschlandweit 41 Modellprojekte bis zum 31.12.2022 gefördert. Überblick über das IMSA-Projekt im Landkreis Reutlingen Im Rahmen des Modellvorhabens „Integriertes Mobilitätskonzept zur Sicherung der Anschlussmobilität im ländlichen Raum“ (kurz: IMSA) möchte der Landkreis Reutlingen die Anschlussmobilität („erste und letzte Meile zum Startpunkt bzw. Endpunkt“) im ländlichen Raum an den ÖPNV/SPNV verbessern und die Mobilität zukunftsfähig gestalten. Dazu werden zusätzliche Mobilitätsangebote, ein E-Bikesharing-System, ein E-Carsharing-Modell und ggfs. ab 2022 ein lokales Mitfahrnetzwerk (abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie) im ländlichen Raum umgesetzt. Die Angebote werden in eine intermodale Routingplattform integriert, um entsprechende Routingauskünfte und Reisevorschläge generieren zu können. Ergänzt werden die Mobilitätsangebote um Fahrradabstellmöglichkeiten (Fahrradständer und Fahrradboxen) sowie Lademöglichkeiten für E-Bikes. Diese Projekte werden in den zwei Pilotgemeinden Münsingen und Engstingen entwickelt und erprobt. Während des Erprobungszeitraums (voraussichtlich Spätsommer 2021 bis Dezember 2022) werden die Projekte vom Kreisamt für nachhaltige Entwicklung begleitet, evaluiert, übertragbare Lösungen abgeleitet und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen formuliert. Zusammengefasst sollen also folgende Bausteine im Rahmen des Projektes entstehen: - Ein E-Bikesharing-System - Ein E-Carsharing-System - Eine online-Plattform, auf der alle genannten Informationen als intermodales Routing mit Einbindung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Schienenpersonennahverkehrs (ÖPNV und SPNV) abgerufen werden können - Handlungsempfehlungen für andere Gemeinden Zeitplan und Finanzen Das IMSA-Projekt hat eine Laufzeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2022. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 210.000 EUR, davon sind 80 % Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, 20 % Eigenmittel des Landkreises Reutlingen. Kontakt beim Landratsamt für Rückfragen Jessica Baisch-Nipatsiripol Kreisamt für nachhaltige Entwicklung, Abteilung Nahverkehr und Mobilität J.Baisch-Nipatsiripol@kreis-reutlingen.de Telefon: 07121/480-3361 - Aktuelles
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75 Jahre Hagmaier Etiketten „Selbstvertrauen, Fleiß und Innovation”
Hagmaier Etiketten & Druck GmbH: Das von Adolf Hagmaier 1946 in Pfullingen gegründete und nunmehr in der 3. Generation familiengeführte Unternehmen kann durchaus auf turbulente Anfänge zurückblicken. Auf „Hamsterfahrten“, die unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges überall im zerstörten Deutschland an der Tagesordnung waren, versuchte der Firmengründer zusammen mit seiner Frau Anneliese das benötigte Material zu organisieren, um die Maschinen in Betrieb zu halten. Adolf Hagmaier und seine Frau gehören damit einer Generation an, die in der schwierigen Nachkriegszeit erkannten, dass nur durch eigenen praktischen Einsatz ein wirtschaftlicher Neuanfang möglich sein würde. Das Unternehmen begann zunächst mit der Herstellung Nagelmaschinen und entwickelte sich über den Zwischenschritt der Konstruktion von Andrücketikettenmaschinen hin zu einem Produzenten von Etiketten für verschiedenste Anwendungsbereiche. Zur damaligen Zeit hätte wohl niemand gedacht, dass 75 Jahre später die dritte Generation, vertreten durch Max und Rodolfo, die Söhne von Thomas Hagmaier vor einer vergleichbaren Situation bei allerdings völlig anderen äußeren Bedingungen stehen würden. Die Beschaffung von Rohstoffen und die Harmonisierung entsprechender Preissteigerungen mit den Wünschen der Kunden ist auch heute eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Neue Herausforderungen Nach vielen Jahren anhaltendem und weitgehend krisenfreiem Aufwärtstrend mit den damit verbundenen positiven wirtschaftlichen Erfolgen, scheinen die „ruhigen Jahre“ nunmehr erst einmal vorbei zu sein. Technologiewandel, globale Veränderungen und weltweite Pandemien gehören zu den aktuellen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist es eine spannende wie auch anspruchsvolle Aufgabe, ein Unternehmen auch weiterhin erfolgreich und zukunftssicher zu führen. Diese Entwicklung ging auch an Hagmaier Etiketten nicht spurlos vorbei. Im Laufe der Jahre erlebte das Unternehmen immer wieder einschneidende Produkt- und Technologiewechsel. Vom Andrücketikett mit einem Metallclip zur Befestigung an der Ware, über Etiketten mit Faden und Splint, wandelte sich das Portfolio zu hochwertigen Haft-Karton-Folienetiketten sowie Tickets mit und ohne Bedruckung. Was damals mit Buchdruck auf einem Heidelberg-Zylinder begann, wird heute mit semi- und vollrotativen Druck- und Stanzverfahren gelöst. Als neuen Technologie gegenüber stets aufgeschlossenes Unternehmen war Hagmaier Etiketten auch ein Pionier in den Bereichen Laserstanzen und Digitaldruck. Klimafreundliche Produktion, Wiederverwertung von Rohstoffen sowie kurze Lieferwege für Rohmaterialien sind für Hagmaier Etiketten genauso eine Selbstverständlichkeit, wie der Einsatz kompostierbarer oder biobasierender Folien und Papiere. Wachstum bedeutet auch Wandel Auch gut eingeführte und im Produktionsalltag bewährte Prozesse müssen immer wieder hinterfragt und verändert werden. Ohne Digitalisierung und Automatisierung der gesamten Wertschöpfungskette lässt sich heute kaum ein Unternehmen mehr erfolgreich führen. Dabei bedeutet Geschäftsleitung mittlerweile auch Coaching, denn Mitarbeiter müssen gut ausgebildet sein, Kunden überzeugt werden und die Geschäftstätigkeit ohne Präsenz erfordert neue Methoden und Ansätze. Daher ist vieles, was über Jahre hinweg gut funktionierte, einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Kunden, Produkte und Mitarbeiter Die Kunden von Hagmaier Etiketten stammen überwiegend aus den Bereichen Logistik, Lagerhaltung und Handel. Wichtige Industriebereiche sind dabei Chemie und Pharmazie. Wo immer Produktinformationen jeder Art aufgebracht werden müssen, sind die Etiketten von Hagmaier als Datenträger geeignet. Auf Wunsch werden komplette Systeme mit Datendrucker und Applikatoren zum automatischen Kommissionieren angeboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob lediglich 100 individuell gestalteter Etiketten für ein Münsinger Startup-Unternehmen oder 10 Millionen Etiketten für einen bekannten Logistiker herzustellen sind. Der Betrieb ist seit 40 Jahren in Münsingen eine etablierte Größe und viele Mitarbeiter sind seit Jahrzehnten im Betrieb beschäftigt. In diesem Zusammenhang hat die kontinuierliche Ausbildung der Mitarbeiter, auch über berufsbegleitende Studiengänge, einen großen Stellenwert in der Firmenpolitik. Denn es gehört zum Erfahrungsschatz der zurückliegenden 75 Jahre, dass gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter ein kaum zu überschätzender Garant für Qualität und Erfolg des Unternehmens sind. - Aktuelles
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